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Baader Planetarium

BAADER FFC ALL-IN-ONE T-2 SET

ArtNr.: 811125
995,00 €
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FFC All-in-One T-2 Set – 3-4-fache Vergrößerung für 1¼" und T-2 Kameras

FlatField Converter (FFC) All-in-One Set mit apochromatischem, multivergütetem Linsensystem

Vorkonfiguriert für 3-4-fache Vergrößerung

Flexible Einstellung des Vergrößerungsfaktors, gerechnet für 3x - 8x (2,5x-15x möglich)
Die einzige Barlowlinse mit vier Linsen in zwei Gruppen, davon zwei echte Fluorit-Linsen (CaF₂).

Ebenes Bildfeld, gerechnet für 90 mm Bildkreis an f/8 und kompromisslose Schärfe

Anschluss für T-2 Gewinde und 2" Okularauszüge


Das FFC-Set besteht aus:

2x T-2 Standard-Schnellwechselsystem – Wechsler und Wechselring (#2456321 , € 80,- )
1¼" ClickLock® Klemme auf T-2i (#2458100 , € 87,- )
2" Steckhülse auf T-2/M48a – mit Safety-Kerf (#2458130 , € 45,- )
FFC – Fluorit Flatfield Converter (3x-8x Barlowlinse) (#2458200 , € 730,- )
T-2 Verlängerungshülse – 15 mm (#1508154 , € 24,- )
Aufbewahrungs-Koffer (ABS) für FFC (#2458280 , € 65,- )
2x T-2 Verlängerungshülse – 7,5 mm (#1508155 , € 22,- )
2 x T-2 Verlängerungshülse – 40 mm (#1508153 , € 27,- )



Beschreibung:

FFC All-in-One T-2 Set – 3-4-fache Vergrößerung für 1¼" und T-2 Kameras:

Der CaF2 Fluorit-Flatfield-Converter entstand mit dem Ziel, die beste Barlowlinse der Welt herzustellen. Er ist fotografisch und visuell an jedem optischen System einsetzbar. Der FFC ist die einzige Barlowlinse mit vier Linsen in zwei Gruppen, davon zwei echte Calzium-Fluorit-Linsen (CaF2). Das temperaturkompensierende Gehäuse wird in unserer Fertigung in Mammendorf mit besonderer Sorgfalt hergestellt.

Der FFC ist für einen Bildkreis von bis zu 90 mm Durchmesser bei vierfachem Vergrößerungsfaktor an einem Refraktor mit f/8 gerechnet und in diesem Bildkreis kompromisslos scharf. Unseres Wissens nach ist seine Abbildungsleistung unübertroffen.

Dieses Set enthält alle Adapter, um den FFC visuell oder mit Planetenkameras mit 1,25"-Steckhülse oder T-2-Gewinde zu verwenden.

Die 2"-Steckhülse sorgt für den nötigen Abstand, um mit einer Kamera auch ohne Zenitspiegel/Prisma an den meisten Teleskopen in den Fokus zu kommen.

Die Clicklock®-Klemme hält auch schwere Kameras/Okulare sicher und bietet eine schiebende Feinfokussierung. Unter der Abdeckung ist ein weiteres, kameraseitiges T-2-Gewinde vorhanden.

Die T-2 Schnellwechsler erlauben z.B. den raschen Wechsel zwischen verschraubten Kameras und Okularklemme, aber auch als Rotator die rasche Drehung einer Kamera, falls alle Teile miteinander und mit dem Teleskop verschraubt sind. Vor allem dienen Sie dem schnellen Austausch verschiedener Kombinationen aus Verlängerungshülsen, um den Vergrößerungsfaktor einzustellen.

Die T-2 Verlängerungshülsen dienen der Feinjustage des Vergrößerungsfaktors, dieser hängt von der Position des Kamerasensors bzw. der Feldblende des Okulars ab. Mit zusätzlichen Verlängerungshülsen sind Vergrößerungen bis 8x oder mehr möglich, mehr zu den Abständen finden Sie in der Bedienungsanleitung und der Grafik rechts

Für einen Vergrößerungsfaktor von 3x benötigen Sie einen Arbeitsabstand von etwa 96 mm, bzw. 150mm für 4x

CaF2 Fluorit-Flatfield-Converter - fotografisch und visuell an fast jedem optischen System einsetzbar, als beste und aufwendigste Barlowlinse der Welt

apochromatisches und vollvergütetes Linsensystem
10fach höhere Linienauflösung als die weltbesten Projektionsokulare
Vier Linsen – davon zwei aus echtem Fluorit (CaF2) – in zwei Gruppen
Flexible Einstellung des Vergrößerungsfaktors, gerechnet für 3x - 8x (2,5x-15x möglich)
Hoch-Transmissions-Multivergütung (HT-MC)

Der FFC entstand aus dem Wunsch, den Mond, die Planeten oder die Sonne im Weißlicht bei hoher Vergrößerung kompromisslos scharf abzubilden. Dafür haben wir im Jahr 1997 einen der Konstrukteure der Zeiss APQ Objektive beauftragt, ein ultimatives Projektiv mit geebnetem Bildfeld zurechnen. Allerdings braucht man extreme Gläser, um diese hohen Ansprüche tatsächlich zu verwirklichen. Für den FFC wurden vier Linsen in zwei Gruppen mit jeweils einer Fluorit-Linse benötigt – welche damals und auch heute noch extrem aufwendig herzustellen sind. Insbesondere die Breitbandentspiegelung dieser Linsen ist eine besondere Herausforderung.

Das Ergebnis jedoch war ein einzigartig transparentes und scharfes optisches System mit der zehnfachen Linienauflösung eines Zeiss Abbe Okulars. Auch wenn die Zeiten analoger Film-Kameras lange vorbei sind, ist dieses Linsensystem weiterhin die "schärfste Barlow die jemals produziert wurde".

Durch Anpassen des Projektionsabstands lässt sich der Verlängerungsfaktor von dreifach bis achtfach einstellen. Der optimale designerische Schwerpunkt liegt bei einer vierfachen Brennweitenverlängerung. Dabei steht die volle Schärfeleistung über eine Bilddiagonale von 90 mm zur Verfügung. Auf der Achse ist die Schärfeleistung, auch bei Verlängerungen von 2,5fach bis 15fach (!), nur durch die Fernrohroptik selbst begrenzt. Wir haben dies an einem AstroPhysics Refraktor getestet.

Der FFC passt an jedes T-2 Gewinde und in jeden 2" Okularauszug. Mit Hilfe des Astro T-2™ Systems und des M68 Systems steht eine ganze Welt an Anschlusszubehör an Teleskope zur Verfügung.

Damit der FFC bei allen Vergrößerungsfaktoren möglichst perfekt arbeitet, ist es nötig einen vordefinierten Abstand zum originalen Primärbrennpunkt einzuhalten.



Handhabungs- und Pflegehinweise

In das Optiksystem des FFC sind Linsen aus echtem Fluorit-Kristall integriert. CaF2 hat extreme Brechungseigenschaften, die die Konstruktion eines Linsensystems erlauben, welches eine unglaubliche Schärfeleistung über einen riesigen Spektralbereich möglich macht. Kein anders Projektiv kann auch nur annähernd gleiche Schärfeleistung über ein vergleichbar großes Bildfeld erbringen.

Der Nachteil einer solchen aufwendigen Optik ist die Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschocks. CaF2 sollte keinen plötzlichen oder sehr großen Temperaturänderungen ausgesetzt werden. Bringen Sie den FFC daher nicht ungeschützt aus der 20° C warmen Wohnung in eine eisige Winternacht bei -20°.

Um diesen Temperaturunterschied zu kompensieren haben wir sehr viel Wert darauf gelegt, den Transportkoffer so zu gestalten, dass er die schnelle Temperaturänderungen kompensiert. Lassen Sie den FFC daher idealerweise in dem geschlossenen Transportkoffer, während Sie das Teleskop aufbauen und auskühlen lassen. Je größer die Temperaturunterschiede, desto länger sollte er im Koffer akklimatisieren. Bei sehr großen Temperatursprüngen (z.B. von +20° C auf -20° C) sollte der FFC bis zu einer Stunde in der Box bleiben, bevor Sie ihn einsetzen sollten.

Verstauen Sie ihn nach der Beobachtung auch wieder dort, bevor Sie ihn zurück in das Warme bringen. Der Koffer sorgt dafür, das der FFC ausreichend Zeit hat, um sich nach dem Transport ins Warme zu akklimatisieren. Stellen Sie lediglich sicher, dass immer genügend Silica Gel mit Farbindikator, wiederverwendbar, 125ml (#1905160 , € 22,- ) im Koffer ist, um Feuchtigkeit zu binden.

Es ist hingegen kein Problem, ihn auch in einer unbeheizten oder unklimatisierten Sternwarte zu lagern – problematisch sind nur Temperatursprünge.

Der FFC ist in Kombination mit einer Astro Solar ND 3.8 (nur für Fotografie, z.B. AstroSolar® Foto Folie OD 3.8, 20x29 cm - nicht für visuelle Beobachtung (#2459278 , € 34,- ) ) oder ND 5 Folie (fotografisch und visuell, z.B. AstroSolar® Safety Folie OD 5.0, 20x29 cm (#2459281 , € 29,- ) ) bzw. einem Cool-Ceramic Safety Herschelprisma 2" Mark II – Photo (#2956510P , € 645,- ) / bedenkenlos für Weißlicht-Sonnenfotografie verwendbar.

Lediglich Sonnenprojektion ohne Frontfilter führt zu unmittelbarer Zerstörung des optischen Systems. Die extremen und raschen Temperaturänderungen würden die Fluoritlinsen zerreissen lassen. Wenn Sie Sonnnenprojektion betreiben wollen empfehlen wir Ihnen unseren Baader Solar Projection Screen (BSPS) (#2420400 , € 39,- ) .

Wir informieren Sie gern darüber, falls der Preis dieses Artikels Ihrem Wunschpreis entspricht.

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