Teleskopzubehör

Um die unterschiedlichen Himmelsobjekte richtig beoachten  zu können, ist das richtige Zubehör notwendig:

Wie zum Beispiel Okulare mit unterschiedlichen Brennweiten für verschiedene Vergröerungen, Zenitspiegel für einen bequemen Einblick, Amici Prismen für eine seitnerichtige Darstellung, Filter für die unterschiedlichsten Zwecke usw.

Aber zunächst sollte sich der angehende Sternfreund am Besten mit dem bloßen Auge am Himmel orientieren.


Die Beobachtung


Die Betrachtung des Sternenhimmels geschieht zunächst mit dem bloßen Auge und an Hand einer guten Sternkarte. Zur Orientierung am Himmel dienen am Anfang helle, markante Sternbilder, wie z.B. der Große Wagen, der in unseren Breiten das ganze Jahr über zu sehen ist.

Es ist ein zirkumpolares Sternbild und verschwindet nie unter dem Horizont. Je nach Jahreszeit und nächtlicher Beobachtungsstunde steht der Große Wagen senkrecht im Zenit, tief am Nordhorizont, oder dazwischen. Ausgehend davon kann mit geeigneter Sternkarte ein Sternbild nach dem anderen gefunden werden.


Der Beobachter sollte sich auf jeden Fall gut mit dem jahreszeitlichen Anblick des Himmels vertraut machen. Erst dann hat es Sinn den Himmel mit optischen Mitteln zu beobachten. Bevor man die Anschaffung eines Teleskopes erwägt, ist auf jeden Fall die Benützung eines Fernglases zu empfehlen.

 Schon mit einem „normalen“ Fernglas, das sich heute fast in jedem Haushalt befindet, kann man die Wunder des Sternenhimmels bestaunen.


Der Vorteil eines Fernglases liegt in dem großen Blickwinkel, den ein 7x bis etwa 10x vergrößerndes Glas besitzt. Damit lassen sich einzelne Objekte viel besser ausfindig machen, als wie wenn man gleich mit hohen Vergrößerungen an die Sache geht. Schon ein Fernglas mit 50 mm Objektivdurchmesser zeigt die Milchstraße aufgelöst in viele tausende Einzelsterne, es zeigt Sternansammlungen, Nebel, Dunkelwolken und sogar schon etliche Galaxien. Viel besser ist aber ein Fernglas mit noch größerem Objektivdurchmesser, z.B. 70 mm oder gar 80 mm8r. Größere Gläser besitzen ein viel höheres Lichtsammelvermögen ,zeigt die gleichen Objekte heller und viel schwächere Strukturen als das 50mm Glas.

Fernglaser die für astronomische Beobachtungen sinnvoll sind, sollten Vergrößerungen zwischen 7x und ca. 15x auf weisen. Ferngläser mit bis zu 10x Vergrößerung lassen sich noch gut aus freier Hand halten, ab 12x Vergrößerung sollte ein Stativ benützt werden.

Jeder Amateurastronom, der ein oder gar mehrere leistungsfähige Teleskope besitzt, wird immer ein Fernglas parat haben, um sich entweder nur zu orientieren, oder aber sich am absolut ästhetischen Genuß den ein lichtstarkes Fernglas bietet zu erfreuen.

Der große Vorteil eines Fernglases ist die beidäugige Beobachtung. Was sieht man aber jetzt in einem Fernglas bei 7x, 10x oder gar 15x Vergrößerung z.B. auf dem Mond? Und was würde ein Fernrohr mit 50x oder gar 100x Vergrößerung zeigen, und wie würden sich die Planeten präsentieren? Dies zeigt nebenstehender Vergleich.

 
Ein, auf ein astronomisches Objekt ausgerichtetes Instrument , muß je nach Vergrößerung alle paar Minuten neu auf dieses ausgerichtet werden. Durch die Erddrehung läuft dieses Objekt mehr oder weniger schnell durch`s Gesichtsfeld. Bei einem Fernglas oder einem nur schwach vergrößernden Reisefernrohr kann dies durch Lösen der Klemmen und Ausrichten per Hand geschehen. Viel komfortabler gestaltet sich dies, wenn der Neigekopf auf dem das Instrument befestigt ist, eine Feinbewegung besitzt. Bei azimutaler Aufstellung muß allerdings immer in zwei Achsen gleichzeitig verstellt werden.
 werden, der die Erddrehung automatisch ausgleicht. Bei den etwas komfortableren Montierungen kann der Motor über eine Handsteuerbox reguliert werden. Damit werden verschiedene Nachführgeschwindigkeiten, bzw. Korrekturgeschwindigkeiten eingestellt Viele Montierungen können nicht nur in der Stundenachse mit einem Motor ausgestattet werden, sondern auch in der Deklinationsachse. 

 

Größenvergleich mit unterschiedlichen Vergrößerungen am Beispiel vom Planeten Saturn, Betrachtungsabstand ca. 50 cm.

20 x Vergr.


60 mm

Teleskop



40 x Vergr.


60 mm

Teleskop



60 x Vergr.


100 mm

Teleskop





80 x Vergr.


100 mm

Teleskop








100 x Vergr.


100 mm

Teleskop





130 x Vergr.


130 mm

Teleskop





170 x Vergr.

150 mm

Teleskop





230 x Vergr.


200 mm

Teleskop





300 x Vergr.


250 mm

Teleskop





450 x Vergr.


300 mm

Teleskop





 

Helligkeits- und Auflösungsvergleich des Kugelsternhaufens M 13.

40 x Vergr.


80 mm

Teleskop








80 x Vergr.


100 mm

Teleskop






80 x Vergr.


120 mm

Teleskop








100 x Vergr.


150 mm

Teleskop








 

150 x Vergr.


200 mm

Teleskop







200 x Vergr.


300 mm

Teleskop







 

 

Eine Auswahl von Objektgruppen, welche im Teleskop zu sehen sind:

Die Sonne:

Die Sonne unbedingt nur mit geeignetem Schutzfilter beobachten – Kinder nie bei der Sonnenbeobachtung alleine lassen!


Sonne im Weißlich mit Flecken:

 


Gut zu sehen sind die dunklere Umbra der Flecken und die

hellere Penumbra sowie helle Fackelgebiete.



Sonne im H.-alpha Licht:



Merkurdurchgang vo Mai 2003 ( Merkur ist der kleine "Fleck" links oben.

Gut zu sehen sind außerdem die chromosphärische Granulation sowie einige Filamente, also

eine Protuberanz auf der "Oberfläche" der Sonne, helle Fackelgebiete, einige Flecken und links unten einige

Protuberanzen.

 

Der Erd-Mond:

Er ist schon in einem kleinen Fernrohr

ab ca. 40x gut aufgelöst, die größten

Krater sind etwa wie auf diesem Bild zu sehen:

 

Durch die wechselnden Mondphasen dauert es

Jahre, bis ein Beobachter annähernd alle

Details auf der Mondoberfläche gesehen hat.

 

In größerem Fernrohr mit 150 mm Öffnung sind bei Vergrößerungen ab 100 - 300x   Tausende von Kratern sichtbar.



 

 Die Planeten des Sonnensystms

Die großen Planeten im Größenvergleich:

Die Venus:

Sie zeigt sich im Laufe der Zeit in allen Phasen, ähnlich wie unser Mond.

 

Der Mars:

Alle 2 Jahre und 50 Tage steht Mars in Erdnähe ( Opposition )

und kann dann über mehrere Monate gut beobachtet werden.

 

Der Jupiter:

Der größte Planet kann jedes Jahr über

viele Monate gut beobachtet werden, man

sieht Wolkenstrukturen und die vier

großen Gallileischen Monde.

 

Der Saturn:

Durch die Ringstruktur sicher der schönste Planet,

In allen Teleskopen wunderbar zu sehen.

 

Die Kometen:

Jedes Jahr dringen Dutzende von Komenten ins Innere des Sonnensystems,

Leider ist nur alle paar Jahre ein hellerer Komet darunter, der mit bloßem Auge

gut sichtbar ist und einen hellen und großem Schweif ausbildet.

 

Die Sternbilder:

 

Markante Figuren von Einzelsternen

in unserer Milchstraße bilden die Sternbilder

Zwei Beispiele:

      

Der Orion und der Großer Waagen.

 

Die Milchstraße:

Unsere Heimatgalaxie umspannt das gesamte von uns aus sichtbare Himmelsgewölbe als helles leuchtendes Band, in dem alle weiter unten folgenden Objekte im Teleskop zu sehen sind





Sterne / Doppelsterne / Veränderliche Sterne:


Viele Sterne sind im Teleskop als schöne Doppel- oder Mehrfachsterne zu sehen.

 

Offene Sternhaufen:

Es gibt Hunderte von lockeren Sternansammlungen mit einer Sternanzahl von einigen Hundert bis einigen Tausend Sternen in unserer Milchstraße.


Kugelförmige Sternhaufen

Sehr reizvoll ist der Blick zu den

vielen Dutzenden Kugelförmigen

Sternhaufenmit einer Sternanzahl von 1 Million bis mehreren Millionen Sternen  in unserer

Milchstraße.

 

Galaktische Gasnebel:

Sternentstehungsgebiete mit wunderbaren Strukturen sind

überall in dem Band der Milchstraße zu sehen.



Planetarische Nebel:

Überreste von Nova Explosionen sind als gasförmige Materie

mit reichhaltigen Strukturen sichtbar

 

Überreste von Super Nova Explosionen:


SuperNova Überreste sind die größtes Katastrophen im

Weltall. Die Sternenasche ist als gasförmige Wolke zu sehen.



Galaxien:

In Teleskopen sind unzählige Galaxien ( Milchstraßensysteme )

zu sehen. Das sind die am weitesten entfernte Objekte für Amateurteleskope.

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