Ferngläser, Spektive

 

Know How Fernglaeser

Naturbeobachtung:


Die greifbare Weite:


Der Mensch erlebt Faszinationen seiner Welt zum größten Teil durch Seherfahrung.

Bewegende Augenblicke entstehen vor allem dann, wenn man selbst kleinste Details beobachten kann.

Durch die Verstärkung der visuellen Sehkraft können wir in die Ferne eintauchen, ohne die Distanz körperlich zu überwinden.

Ob begeisterte Tier- und Vogelbeobachter, Naturfreunde, Wanderer, Outdoor-Aktive, Freizeit.- und Wassersportler – für alle, die ihre Erlebniswelt vergrößern wollen, bietet Fernrohrland ein umfangreiches Programm an Fernoptik an.



Das Fernglas:


Das Taschenfernglas:

Objektivdurchmesser 20 – 25 mm


Es paßt in jede Jackentasche, kann immer mitgeführt werden und erweitert das Erlebnisfeld auf Ausflügen in Natur und City.

Vogelbeobachter haben es immer mit dabei, um keinen wertvollen Anblick zu verpassen.

Alpinsportlern verschafft es Klarheit über den weiteren Verlauf der Tour.

Auf kulturellen und sportlichen Veranstaltungen sowie auf Reisen führt das Taschenfernglas dicht an die Ergeignisse heran und sorgt für unvergessliche Impressionen.


Das Kompaktfernglas:

Objektivdurchmesser 30 – 35 mm

Die Optik für anspruchsvolle Beobachtungsaufgaben, die herausragende Leistung, Bildbrillanz und geringes Gewicht auf kleinem Raum vereint. Kompaktferngläser lassen sich platzsparend verstauen und sind bis zu 300 g leichter als Universalferngläser.


Das Universalfernglas:

Objektivdurchmesser 40 – 45 mm

Der leistungsfähige Allrounder bietet die perfekte Balance zwischen handlicher Bauart, Licht- und Leistungsstärke. In Gewicht und Maßen ist das Universalglas für die aktive Naturerkundung geeignet. Gleichzeitig liefert es beste Voraussetzungen für die

Beobachtung bei jedem Licht, auch in der Dämmerung.


Das Dämmerungsglas (Beispiel Steiner Nighthunter):

Objektivdurchmesser ab 50 mm

Die richtige Wahl für anspruchsvolle Vogel- und Wildbeobachter, die bei schlechten Lichtverhältnissen bis in die tiefe Dämmerung ihren Erkundungen nachgehen. Durch den Einsatz modernster Gläser und Vergütungen leisten diese Gläser Enormes und sind vor allem in der Dachkant Bauart noch gut transportabel und für Freihand Beobachtung geeignet.



Das Astronomiefernglas:

Objektivdurchmesser ab 50 mm

Für astromische Beobachtungen werden unter einem dunklem Landhimmel ähnliche Gläser eingesetzt wie für das Dämmerungssehen (also z. B. 7×50, 8×56, 9×63). Unter aufgehelltem Himmel, wie er im Stadtbereich auftritt, ist deren Einsatz aber weniger ratsam, weil das unerwünschte Licht des Himmelshintergrundes mit eingefangen und durch die große Austrittspupille verstärkt wahrgenommen wird. Dies führt zu einer Abschwächung des Kontrastes zwischen astronomischem Beobachtungsobjekt und Himmelshintergrund. Je aufgehellter also der Himmel ist, desto kleiner sollte die Austrittspupille des gewählten Fernglases sein. In der Stadt lässt sich deshalb mit einem 10x50 oder sogar mit einem 12x50 Fernglas besser beobachten als mit einem 8x56 Fernglas.

 

Größere Ferngläser mit Öffnungen mit 70 mm, 80mm, 100 mm oder gar bis 150 mm steigern die Weitsicht bei astronomischen Beobachtung ungemein. Bereits ein 70 mm Fernglas besitzt ein doppelt so großes Lichtsammelvermögen als ein Fernglas mit 50 mm Öffnung, in der Praxis bedeutet dies eine Steigerung der sichtbaren Sterne in der Milchstraße um ca. das Doppelte, ein 100 mm Fernglas bringt nochmals eine Verdoppelung usw.

 

Da das Beobachten nach schräg oben in den freien Himmel beschwerlich und verwackelungsanfällig ist, empfiehlt sich gegebenenfalls der Einsatz eines Stativs. Bildstabilisierte Ferngläser können ebenfalls Erleichterung bringen. Einige besonders für astronomische Zwecke hergestellte Großferngläser mit Stativ sind wahlweise mit einem Schrägeinblick erhältlich. Das erleichtert sehr die Beobachtung hoher Objekte.


Wenig geeignet sind viele Zoomferngläser. Ihr oft geringes Sehfeld erlaubt kaum "star hopping", also das Aufsuchen von Objekten über andere Objekte mittels Sternkarte. Noch problematischer sind die bei preiswerten Exemplaren meist zu findenden Abbildungsfehler, durch welche die Sterne nicht mehr punktförmig aussehen.



Das kleine Fernglas 1 x 1:



Die Vergrößerung:

Die erste, kleinere Zahl in der Modellbezeichnung gibt den Vergrößerungsfaktor an. Für universelle Beobachtungsaufgaben ist ein 7 – 10 facher Faktor ideal.

Die Vergrößerung gibt an, um wieviel näher dem Betrachter das beobachtete Objekt erscheint.

Beispiel: Bei einer 8 fachen Vergrößerung sieht der Betrachter einen Vogel, der ca. 100 m entfernt ist, so groß, als ob er 12,5 m entfernt wäre ( 100:8 = 12,5 ).


Je stärker die Vergrößerung, desto besser ist das Fernglas für detailreiche Erkundungen auf weite Distanzen geeignet. Kleine Vergrößerungsfaktoren wirken sich positiv auf die Größe des Sehfeldes aus und erzeugen ein ruhiges Bild


Der Objektivdurchmesser:

Die zweite Zahl in der Modellbezeichnung gibt den Objektivdurchmesser an. Je größer er ist, desto besser ist die Lichtstärke und Dämmerungsleistung. Doch natürlich sind bei großen, leistungsstarken Objektiven auch die gesamte Außenmaße des Fernglases größer und das Gewicht ist höher.

 

Die Austrittspupille:

Sie ist die helle Kreisfläche, erkennbar beim Blick auf das Okular aus ca. 30 cm Entfernung.

Sie errechnet sich aus Objektivdurchmesser geteilt durch Vergrößerung.

Qualitätsmerkmal: Sie sollte immer rund und randscharf sein.


Ein 8 x 56 Fernglas besitzt eine Austrittspupille ( AP ) von 56:8 = 7 mm.

Ein 10 x 50 Fernglas besitzt eine AP von 50: 10 = 5 mm.


Das Glas mit der 7 mm AP besitzt also das hellere Bild und ist für Dämmerungsehen für die meisten Beobachtungen besser geeignet.


Die Geometrische Lichtstärke:

Die relative Helligkeit (geometrische oder numerische Lichtstärke) eines Fernglases erhält man, wenn man den Durchmesser der Austrittspupille mit sich selbst multipliziert – bei 5 mm also: 5 x 5 = 25. Mittelgroße Ferngläser, die auch bei etwas schwächerem Licht gut zu gebrauchen sind, haben eine relative Helligkeit von ca. 16 - Beispiele: 8 x 32, 10 x 40; in beiden Fällen ist die Austrittspupille 4; 4 x 4 = 16. Die Bildhelligkeit ist allerdings nur für das Dämmerungssehen wirklich wichtig, da bei hellem Tageslicht praktisch nur der Vergrößerungsfaktor bestimmt, wie gut Details zu erkennen sind. Ein 10 x 25-Feldstecher kann also für eine ornithologische Exkursion schon ausreichen!

Interessant ist noch zu erfahren um wieviel mehr Licht das Fernglas gegenüber dem bloßen Auge sammelt.

Folgende zwei Beispiele mögen das veranschaulichen:

Pupillendurchmesser des menschlichen Auges ( mittlerer Wert ) 6 mm. Flächeninhalt der Pupille: 6x6 = 36 x 0,785 ( Kreisfläche ) = 28,26 Quadratmillimeter.

Objektivdurchmesser eines 32 mm Fernglases ergibt 1024 Quadratmillimeter ( 32 x 32 ) x 0,785 = 803,84 Qudratmillimeter. Dieser Wert wird durch 28,26 geteilt, also 803,84 : 28,26 = 28,44x.

Das 32 mm Fernglas sammelt also 28,44 x mehr Licht als das Auge bei 6 mm Pupillendurchmesser.

Bei einem Fernglas mit 50 mm wäre das Lichtsammelvermögen 69,44x.

Daran ist gut zu erkennen, daß das 50 mm ernglas mehr als das doppelte Lichtsammelvermögen besitzt!


Die Dämmerungszahl:

Die Dämmerungszahl ist der Faktor, um den die Sehschärfe des Auges in der Dämmerung und bei hellem Mondschein durch das Fernglas erhöht wird – also eine Meßzahl für das Dämmerungssehen und damit für die Leistung eines Feldstechers.

Man errechnet sie, indem man den Vergrößerungsfaktor mit dem Objektivdurchmesser multipliziert und aus dem Produkt dann die Quadratwurzel zieht.

Ein 8x20-Fernglas hat eine Dämmerungszahl von 12,6 (Rechnung: 8x20=160, daraus die Quadratwurzel ergibt rund 12,6). Diese Zahl bedeutet, dass ein Objekt in der Dämmerung noch in 126 Metern Entfernung gut zu erkennen ist.

Ein 10x42-Fernglas hat eine Dämmerungszahl von 20,5 (Rechnung: 10x42=420, daraus die Quadratwurzel ergibt rund 20,5). In der Dämmerung ist also ein Objekt theoretisch noch in 205 Metern Entfernung gut zu erkennen.

Die Dämmerungszahl dient also dazu, die Eignung des Fernglases für schwache Lichtverhältnisse zu beschreiben, wobei gilt: je höher die Dämmerungszahl, desto besser ist die (rechnerische) Lichtstärke eines Fernglases. Sie berücksichtigt jedoch nicht die optischen Qualitäten eines Fernglases wie z. B. Vergütung, Transmission usw., die zur Beurteilung der tatsächlichen Dämmerungsleistung des Fernglases mit herangezogen werden sollten.

Vor allen Dingen berücksichtigt die Dämmerungszahl nicht den für die Dämmerungsleistung wichtigen Augenpupillendurchmesser. Dieser ist altersabhängig und liegt zwischen 7 mm (mit 20 Jahren) und 2,5 mm (mit 80 Jahren). Der Durchmesser der Austrittspupille AP des Fernglases errechnet sich aus der Formel Objektivdurchmesser : Vergrößerung.

Die Leistung eines Glases bei Nacht ist wie am Tage eine Frage der Objektgröße. Eine höhere Vergrößerung kann bei der Wahrnehmung sogar kontraproduktiv sein. Letztendlich ist also die Dämmerungsleistung als alleinige Zahl ein denkbar schlechter Ratgeber.



Das Sehfeld:

Reales und scheinbares Sehfeld:

Das reale Sehfeld wird entweder in Winkelgraden (°) oder als Feldbreite auf 1.000 m Entfernung angegeben. 1° entspricht ungefähr 17,5 m Feldbreite in 1000 m Entfernung.
Genaue Berechnung: Die halbe Feldbreite ist das Produkt aus dem Tangens des halben Sehwinkels und der Entfernung.
Rechnung für 6° Sehwinkel: tan 3° × 1000 m = 0,0524 × 1000 m = 52,4 m; das Sehfeld ist etwa 105 m breit (2 x 52,4 m).
Das reale Sehfeld von Ferngläsern nimmt mit zunehmender Vergrößerung ab und reicht von etwa 3° (rund 50 m pro 1000 m, typisch für 18- bis 20-fache Vergrößerung) bis etwa 9° (rund 160 m pro 1000 m, typisch für 6- bis 7-fache Vergrößerung). Das Sehfeld lässt sich nicht beliebig vergrößern, die am Rand auftretenden Abbildungsfehler setzen eine praktische Grenze. Ferngläser mit größerem Sehfeld bilden die Ränder unscharf und verzerrt ab. Sie wurden und werden trotz der Randfehler, mangelnder Brillentauglichkeit, hohem Gewicht und Störanfälligkeit dennoch gelegentlich hergestellt. Solche Sehfeldgrößen sind von Vorteil, wenn sich das zu beobachtende Objekt schnell quer zur Sehrichtung bewegt (Sport, Jagd), oder wenn das zu beobachtende Sehfeld groß ist (Theaterbühnen) .

Das scheinbare Sehfeld (auch scheinbarer Sehwinkel genannt) bezieht sich auf den vom Betrachter empfundenen, scheinbaren Abstand des Objektes. Es ist etwa das Produkt aus realem Sehfeld und Vergrößerungsfaktor. Bei 6° realem Sehfeld und 10-facher Vergrößerung hat das scheinbare Sehfeld etwa 60°. Diese einfache Multiplikation liefert nur annähernd die genaue scheinbare Sehfeldgröße. Die neuere Norm (ISO 14132-1:2002) verlangt eine modifizierte (wiederum trigonometrische) Berechnung, die zu einem meist 2–4° kleineren scheinbaren Sehfeld führt; aus diesem Grunde können ältere und neuere Angaben für das gleiche Fernglas variieren, und Vergleiche zwischen verschiedenen Herstellern müssen die Berechnungsgrundlage berücksichtigen. Aber auch, wie Art und Stärke der kissenförmigen Verzeichnung berücksichtigt werden, führt zu unterschiedlichen Umrechnungsergebnissen.

Bei einem zu kleinen scheinbaren Sehfeld kann der Beobachter einen „Tunnelblick“- oder „Schlüssellochblick“-Eindruck bekommen, doch ist die Grenze, unterhalb der dieser Eindruck entsteht, subjektiv unterschiedlich (meist zwischen 55° und 60°). Okulare mit einem scheinbaren Sehfeld von über etwa 60° heißen Weitwinkelokulare.



Die Schärfentiefe:

Die Schärfentiefe hängt in erster Linie von der Vergrößerungszahl des Fernglases ab. Schwache Vergrößerungen (z. B. 7-fach) erleichtern das gleichzeitige Scharfsehen unterschiedlich weit entfernter Objekte, während stärkere Vergrößerungen ein häufiges Nachfokussieren verlangen.

Der Unterschied in der Schärfentiefe zwischen einer 7-fachen und einer 10-fachen Vergrößerung berechnet sich als Kehrwert des Quadrats von 10:7, also Kehrwert von (1,43)², bzw. von 2,04 = 0,49. Die Schärfentiefe bei 10-facher Vergrößerung beträgt somit unter sonst gleichen Bedingungen knapp die Hälfte (genau 49 %) des Werts bei 7-facher Vergrößerung.

In zweiter Linie ist der Objektabstand von großer Bedeutung: In einer Entfernung von 2 m beträgt die subjektive Schärfentiefe bei einem 7- bis 8-fach vergrößernden Fernglas rund 10 cm, in 10 m Entfernung rund 1 m, und ab ungefähr 25 m sieht man bis unendlich alles einigermaßen scharf (auf diesem Effekt beruhen die Fixfokus-Ferngläser). Die Schärfentiefe ist allerdings bei jungen Menschen mit hohem Akkomodationsvermögen der Augen besser als bei älteren, da sie, meist unbewusst, die Form ihrer Augenlinse etwas anpassen können. Daneben hängt die subjektiv empfundene Schärfentiefe auch von der Lichtstärke und auch etwas von der Art des Objekts ab.

In dritter Linie haben auch andere Faktoren einen Einfluss. So spielt die Austrittsblende des Fernglases bzw. die Augenpupille (je nachdem, welcher Durchmesser kleiner ist) eine Rolle, da eine kleinere effektive Pupille, ähnlich wie die Blende beim Fotoapparat, die Schärfentiefe erhöht. Bei Ferngläsern mit „Tunnelblick“ kann sich ferner bei Tag die Augenpupille wegen des dunklen Randes etwas zu weit öffnen, was die Schärfentiefe verringern und zudem auch Blendeffekte hervorrufen kann. Ein Weitwinkelokular schließt umgekehrt die Augenpupille etwas und erhöht dadurch die Schärfentiefe. Schließlich verbessert eine hohe Licht-Transmission der Optik tendenziell die Schärfentiefe etwas, da der dann höhere Lichtgenuss bei Dämmerung eine kleinere Öffnung der Augenpupille erlaubt.

Zusammenfassend wirken sich also für den jeweiligen Beobachter bei gegebenem Objektabstand primär eine geringe Vergrößerungszahl und auch eine hohe Glasqualität und ein Weitwinkelokular verbessernd auf die Schärfentiefe aus.


Zwei verschiedene Typen der Fernglaskonstruktion: 

Das dreidimensionale Gefühl beim binokularen Sehen (auch Plastizität genannt) nimmt mit der zunehmenden Vergrößerung zu und die Entfernung zwischen den Objektivlinsen wird größer als zwischen den beiden Augenmuschellinsen. Ferngläser werden in zwei Kategorien aufgeteilt je nach Design der eingebauten lichtreflektierenden Prismen: Porro Prisma und Dachkanten Prisma. Die traditionellen Porro Prismen Ferngläser haben einen Vorteil im Design, um eine gute optische Leistung zu liefern. Diese Form erlaubt eine größere Entfernung zwischen den Objektivlinsen, die wiederum ein einfaches dreidimensionales binokulares Sehen ermöglicht.

In Dachkantprismen Ferngläsern sind die Objektiv- und Augenmuschellinsen axial ausgerichtet. Das erfordert eine größere Baupräzision, die sich oft im Preis widerspiegelt aber eine größere Kompaktheit ermöglicht. Alle Ferngläser mit Objektivlinsen größer als 60 mm entsprechen dem Porro-Typen da der Augenabstand über den des natürlichen Auges nicht hinaus geht. Umgekehrt können einige Porro-Typen Ferngläser eine kompakte Form erlangen in dem die Objektivlinsen enger ausgerichtet werden als der Augenabstand.

 

Die Vogel-Tier-Naturbeobachtung:


Wem der Erhalt unserer Natur am Herzen liegt, der interessiert sich meist auch für die heimische Vogelwelt: Vögel sind viel sichtbarer als heimlich lebende Amphibien, Reptilien und Säugetiere, und sie erfreuen uns durch ihre Schönheit und ihren Gesang. Um allerdings auch die selteneren Arten sicher bestimmen zu können, benötigt man ein Bestimmungsbuch und ein gutes Fernglas.

Vogelbeobachter kombinieren in der Regel ein handliches Fernglas mit einem leistungsstarken Spektiv.

Manche ergänzen das Spektiv noch mit einer digitalen Kamera um die Beobachtung festzuhalten.

Stundenlanges Warten und Beobachten sind der Tribut, den man als Tier- und Vogelbeobachter zahlen muss. Dies kann mit einem guten Fernglas oder einem guten Spektiv auch ein Genuss sein!

Lassen Sie sich von den beeindruckenden Szenen mitreißen, die die Natur bereithält. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche – die Freude an der Natur und an Ihren Geschöpfen.

Für präzise Vogelbestimmungen ist äußerste Minimierung von Farbfehlern wesentlich.


 

 

Die Jagd:

Formel Nachtjagd:



Achtfache Ferngläser mit Objektivdurchmessern von 50 mm oder mit den noch größeren und schwereren 56ern sind vorrangig in mitteleuropäischen Jagdländern anzutreffen, bevorzugt in solchen mit Reviersystem bei überwiegender Ansitzjagd in der Dämmerung und nachts.

Wichtig ist ein Glas mit hoher Kontrastabbildung. Das helle Bild eines 8x50 oder eines 8x56 Fernglases garantiert ein ermüdungsfreihes Beobachten bei extremen Ansitzbedingungen.

Für die ( Berg- ) Pirsch, Drück- oder strapaziöse Auslandsjagden gibt es mit 32er oder 42er Gläsern wahrlich geeignetere als die mit 50er oder 56er Objektiven.

Wenn aber „ Lichtriesen“ notwendig werden, müssen sie unbedingt Spitzenqualität aufweisen. Schließlich stellt die Jagd in tiefer Dämmerung oder bei Nacht wesentlich höhere Ansprüche an die Beobachtungsoptik als die Tagjagd. Hier ist die Königsklasse mit großen Objektiven gefragt.

Sie sind des deutschen Jägers liebste Jagdoptik::

Lichtstarke Dämmerungsgläser der Größen 8 x 50 oder 8 x 56.

Die hohe Lichtleistung rührt von der „mehr Licht“ aufnehmenden, großen Objektivöffnung

( Eintrittspupille = EP ). Aus Vergrößerung und EP resultiert die Austrittspupille ( AP ), welche die Bildhelligkeit im Auge maßgeblich bestimmt. Die AP beträgt beim 8x56 ( 56:8 ) sieben Millimeter und 6,25 mm beim 8x50.

Damit sind wir mitten in der Praxis: Denn selbst junge Augen können die Pupille nachts nicht weiter als sieben Millimeter öffnen, so daß bereits bei mittelalten, erst Recht bei betagten Jägern eine AP größer als 7 mm als nutzlos oder zumindest als übertrieben angesehen werden könnte.

Wirklich wird die AP und damit die Gerätehelligkeit nur genutzt, wenn dessen AP so groß ist, wie sich die Betrachtungspupille öffnet.

Ansonsten kann die vom Gerät gebündelte Lichtmenge nicht ankommen.

Beispiel: Misst etwa die Augenpupille tagsüber 3 mm, wird ein 8x56 ( AP= 7 mm ) kein helleres Bild gegenüber einem 8x32 v ( AP = 4 mm ) abilden. Erst wenn sich die Augenpupille des Beobachters nachts bis auf sieben Millimeter weitet, kommt der Vorteil des 8x56 gegenüber dem 8x32 voll zum Vorschein – vorausgesetzt, daß alle Qualitätsmerkmale gleich sind.

Grundsätzlich wäre ein beispielsweise 55-jähriger Jäger mit bei 25 Lux ( = Bürgerliche Dämmerung ) vorhandenen fünf Millimetern Augenpupille anstatt mit dem 8x56 oder 8x50 zur Nachtjagd genausogut mit einem 8x42 bedient.

Aber: In der Praxis bietet eine übergroße AP dem Auge mehr Bewegungsspielraum. Nicht nur tagsüber, sondern beim älteren Auge auch nachts, erlaubt dies ein komfortables und ermüdungsfreies Sehen, weil die Sehachse des Gerätes nicht exakt vor den Augen zentriert werden muß, um Abschattung zu vermeiden.

Man ist besonders nachts mit der Objektsuche schneller fertig und hat schon „volles Bild“ , wenn sich die Sehachse nur innerhalb der AP befindet.

Ein triftiger Grund, auf der Nachtjagd nur ein echtes Nachtglas zu führen.



Outdoor/Sport:

Sportliche Outdoor-Aktivitäten ...

... bieten nicht nur Fitness für den eigenen Körper, sondern auch intensives Auseinandersetzen und Nähe zur Natur.
Ob auf einer Trekking-Tour am Fuße des Anapurna-Massivs, beim Mountain-Biking auf Korsika oder während einer Kanu-Tour in Südfrankreich: Leichte und wasserdichte Ferngläser erschließen die Landschaften in noch beeindruckenderer Weise.


Die Schönheit von Natur und Landschaft ...

... ist im Überfluß vorhanden und wartet nur darauf, entdeckt zu werden. Beim Wandern hilft ein leichtes Fernglas, das Weitentfernte heranzuholen. Und selbst im Nahbereich lassen sich durch eine Fernrohrlupe noch weitere interessante Details entdecken.

Wasserdichtigkeit, Robustheit und Kompaktheit sind neben der Bildqualität die entscheidenden Kriterien.



Sportschützen:

Zur Scheibenkontrolle verwenden die Sportschützen meistens Spektive mit Schrägeinblick.

Der Schrägeinblick hat meistens 45 Grad und besitzt den Vorteil, daß das Stativ nicht so hoch ausgefahren werden muß. Außerdem ist der Einblick weitaus angenehmer als es ein Geradeinblick wäre. Ob Geradeinblick doer Schrägeinblick ist Geschmacksache und sollte jeder für sich persönlich entscheiden.


Sollte das Spektiv für Kurzdistanzen mit 25 m oder höchstens 50 m Entfernung eingesetzt werden, reichen schwache bis mittlere Vergrößerungen von 10 x bis ca. 20 x und Objektivdurchmesser von 50 – 60 mm vollkommen aus.

Bei 10 x Vergrößerung kann man in einer Entfernung von 25 m einen Millimeter noch bequem auflösen. Für 50 Meter Diastanz benötigt man dazu bereits eine 20 x Vergrößerung.

Für größere Distanzen von 100 – 300 Meter sollten man Spektive mit Zoomokular und einem Vergrößerungsbereich von bis zu 60 x wählen.

Bei 40 x Vergrößerung können in 100 Metern Distanz noch1 Millimeter aufgelöst werden.

Bei 60 x Vergrößerung werden in 300 Metern Entfernung noch 2 Millimeter aufgelöst.

Bei so hoher Vergrößerung wird das erzeugte Bild entsprechend dunkler. Das Spektiv sollte deshalb einen Objektivdurchmesser von ca 80 mm besitzen.




Wassersport/Marine:

 

Manchmal müssen Sie einfach segeln um Ihre Freiheit zurückzuerhalten.

Seit Kolumbus 1492 die Segel setzte, in See stach und dabei ungeplant Amerika entdeckte, wissen wir, dass Segeln große Geschichte schreiben kann. Christoph Kolumbus war ein Abenteurer seiner Zeit – Sie als Abenteurer Ihrer Zeit setzen auf den sportlichen Gedanken... oder darauf, in Ihrer Freizeit Ihre eigenen unvergesslichen Entdeckungen zu machen. Raus aus dem Alltag. Raus aus der Zivilisation. So wie Christoph Kolumbus – damals.


Der Profi:

Die Regatta ist für Sie das Größte. Für Sie ist das Leben eine Regatta: Geschwindigkeit, die hohe Kunst des Navigierens, die Dynamik der Yacht, der archaische Wille des Menschen, die Natur zu beherrschen, Teamwork in der Crew, strategisches Denken, Passion, Sieg, Niederlage und nicht zuletzt gegenseitige Anerkennung bestimmen den Wettkampfgedanken auf hoher See. Eine zweifellos unvergleichgbare Herausforderung. Unvorstellbares Adrenalin für jeden, der nicht weiß, wovon wir reden, Sie wissen es.


Der Genießer:

Seit Sie mit dem Segelbazillus infiziert sind, können Sie sich der Faszination des dauernd entfliehenden Horizontes auf hoher See nicht erwehren. Ihr Verlangen danach, zu keiner bestimmten Zeit irgendwo sein zu müssen, sich mit ein paar verwandten Seelen vom Wind treiben zu lassen, den Weg als Ziel zu genießen, ist für Sie Lebenselexier.

Nach dem Ankern in einer kleinen Bucht, die an diesem Abend nur Ihnen gehört, stoßen Sie mit einem „Sundowner“ auf einen unvergesslichen Tag an: Sie sind Menschen, die Spaß an der Sache haben, auf dem Wasser, dem Schiff, dem Globus.


Die Ausrüstung:

Die Ausrüstung muss stimmen. Sie ist ein wesentlicher Aspekt, der den Törn wirklich unvergesslich werden läßt, denn: Freude, Sicherheit und Gesundheit der Crew hängen nicht zuletzt davon ab. Wir von Binopitk sind davon überzeugt, das wir mit unseren Hochleistungs Ferngläsern einen optimalen Beitrag für Sie und Ihre Crew leisten können.


Sicherheit ist eine jener Angelegenheiten im Leben, die erst dann auffällt, wenn sie nicht mehr gegeben ist.


Für alle Fälle:

Auch wenn elektronische Hilfsmittel immer selbstverständlicher werden, ist die klassische Navigation mit einem Kompass unverzichtbar. Ein Fernglas mit integriertem Kompass steigert die Sicherheit an Bord und bietet Ihrer gesamten Crew enormen Mehrfachnutzen: Vor einem Ausfall der Bordelektronik ist leider niemand gefeit.

Das Fernglas mit extrem stabilisiertem und hervorragend ablesbarem Kompass funktioniert immer: Kreuz- Einfach-Doppel und Vierstrichpeilungen und nicht zuletzt Ankerkontrolle gelingen mit einem guten Marine Fernglas immer.

Außerdem bringen sie entscheidende Vorteile beim Finden, Identifizieren und Zeigen von Objekten: Positiionstonnen, Bojen, Seezeichen sind bei schwerer See und schlechten Lichtverhältnissen ohne Fernglas kaum zu erkennen und ohne Kompass kaum zu finden. Ebenso Treibgut und entfernte Schiffe. Besondern prekär: Wenn ein anderes Schiff in Seenot geraten ist und Ihre Crew die Situation

erfasssen muss.

Schauen, schauen, schauen.

Das Schönste beim Segeln ist aber, einfach in die Ferne zu schauen und den Anblick von anderen Schiffen, vielleicht sogar von Delfinen, romantischen Küstenlandschaften und verträumten Ortschaften in sich aufzusaugen- irgendwann in der Marina einzulaufen, um aufs Neue in See zu stechen. Ein gutes Marine Fernglas ist eine Bereicherung für jeden Segeltörn.

 

Wandern/Natur:

 

Wer mehr sieht erlebt mehr!

Die Menschen, die ein Fernglas benötigen, haben eines gemeinsam: Sie sind am liebsten draußen.

Sie stehen in einem engen Verhältnis mit der Natur. Das, was Ihnen am meisten Spaß macht, ist an einen ganz bestimmten Einsatzbereich gebunden.

Sie haben den Anspruch, mehr zu erleben – sich durch ihre Passion immer wieder aufs Neue inspirieren zu lassen.

Wer mehr sieht – erlebt mehr. Und: Wer mehr erlebt, füllt einen ganz privaten Erinnerungsschatz, den ihm niemand mehr nehmen kann. Das ist unbezahlbar.

Outdoor Aktivisten wählen kompakte Ferngläser, um so unbeschwert wie möglich agieren zu können.

Ein Taschenfernglas bietet sich als Zweitfernglas für alle Anwender an und wird zum unverzichtbaren Begleiter auf Fernreisen.

 

Astronomie:

Wenn es in Ihrer Nähe ein Fenster zum fernen Universum gäbe, würden Sie dann nicht auch hinausschauen wollen?

Noch vor wenigen Jahrhunderten war so ein Fenster zum Universum vollkommen unbekannt.

Heute gibt es die Technik, die es ermöglicht, sich weit aus diesem Fenster hinauszulehnen und Dinge zu beobachten, die sich in nahezu Unendlichen Weiten des Universums abspielen oder abgespielt haben.

Mit einem leistungsfähigen Fernglas oder einem Teleskop sind heutzutage Beobachtungen selbst mit relativ preisgünstigen Optiken möglich, die vor nicht allzulanger Zeit undenkbar gewesen sind.

Ein Blick aus diesem Fenster hinaus ist auch immer gleichbedeutend mit einem Blick zurück in die Vergangenheit.

Einzig der Blick zu unserem Erdmond ist praktisch in Echtzeit möglich.

Blicke zu den Körpern in unserem Sonnensystem entsprechen bereits einer kleinen Zeitreise von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden in die Vergangenheit zurück.

Mittels eines leistungsfähigen Teleskopes lassen sich Objekte in unserer Heimatgalaxie ( Milchstraße ) beobachten, die einem Blick Tausende und gar Zehntausende Jahre zurück in die Vergangenheit entsprechen.

Warum zu FERNROHRLand:

  •   Seit über 50 Jahren am Markt
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